Blue Flower

November 2019

Elisabethfeier - Nach dem festlichen Gottesdienst konnte Vorsitzende Elisabeth Nießen die Mitglieder im Landgasthof Pichlmeier zu einem gemütlichen Beisammensein begrüßen und alle erhielten als kleines Geschenk: ein Tütchen mit Tee, ein Teelicht, eine Geschichte und Schokolade, bei der man sich bewusst „15 Minuten Zeit für sich selbst“ nehmen und den Inhalt des Tütchens genießen soll.

Im Rahmen dieser Feier wurde dann der Erlös des diesjährigen Weißwurstessens an die Berberhilfe Landshut gespendet. Die Vorsitzenden der Berberhilfe, Frau Astrid Kindsmüller und Frau Angela Illguth freuten sich sehr über die Spende in Höhe von 750 EUR und stellten anschließend Ihren Verein vor. Bei der Berberhilfe handelt es sich um einen Verein aus Privatpersonen, die sich um die Obdachlosen und Hilfebedürftigen in Landshut kümmern. Der Verein organisiert unter anderem wöchentliche Lebensmittelausgaben und beschafft den Bedürftigen die notwendige Kleidung oder Gegenstände wie Rücksäcke oder Schlafsäcke. Hauptsächlich sehen sich die Mitglieder aber als Vertraute und Ansprechpartner der Obdachlosen. Frei nach Ihrem Motto „ Es gibt viele Gründe, warum jemand auf der Straße landet. Aber es gibt keinen einzigen Grund, ihn nicht wie einen Mensch zu behandeln!“.

So stehen bei den zweimal wöchentlich stattfindenden Frühstückstreffs im Pfarrheim St. Konrad auch die gemeinsamen Gespräche im Vordergrund. Sie versuchen das Vertrauen der Menschen zu erlangen und Sie auch bei Ihrem Weg aus der Obdachlosigkeit zu unterstützen. Wenn jemand alleine nicht mit den Behördengängen klarkommt wird er von Mitgliedern der Berberhilfe unterstützt und begleitet. Die Berberhilfe hilft daher in allen Lebenslagen. Förderungen von der Stadt Landshut erhält der Verein allerdings nicht. Der Verein kümmert sich mehr oder weniger regelmäßig um über 200 Männer und Frauen die in Landshut auf der Straße, im Männerwohnheim oder in Boardinghäusern leben. Die beiden Vorsitzenden berichteten auch über einige Leute, denen Sie auf dem Weg zurück in die Gesellschaft helfen konnten, die jetzt eine Wohnung und einen Beruf haben. Aber auch über Menschen, die wohl nie von der Straße kommen werden oder wollen, denen Sie aber versuchen ins Gewissen zu reden um sich zum Beispiel ernsthaft mit einem Alkohol- oder Drogenentzug auseinander zu setzen.

Die Vorsitzenden berichteten außerdem, dass Sie immer neue Mitglieder suchen, die sich ehrenamtlich im Verein engagieren. Sei es als Helfer bei der Essensausgabe oder als Berberpate, der sich verstärkt um einen einzelnen Hilfebedürftigen kümmert. Derzeit ist der Verein außerdem auf der Suche nach einem zentralem Raum in Landshut, in dem die Lebensmittelausgabe und vor allem die Lagerung der Lebensmittel- und Kleiderspenden möglich ist. Die Vorsitzende des Frauenbundes bedankte sich abschließend für den anschaulichen Bericht, bei dem auch viel Interesse durch zahlreiche Nachfragen der anwesenden Frauen gezeigt wurde und wünscht dem Verein weiterhin viel Erfolg und engagierte Helfer.

Mai 2019

Muttertagsfeier mit Kräutervortrag

Die Muttertagsfeier wurde eingeleitet mit einer Marienkirche zum Thema Muttertag, von Pfarrer Birner und dem Kirchenchor Schmatzhausen feierlich gestaltet. Im Anschluß daran begrüßte die Vorsitzende Elisabeth Nießen die Mitglieder im Landgasthof Pichlmeier zur Muttertagsfeier. Frau Silvia Mießlinger aus Osterwind informierte in einem sehr interessanten Vortrag über Frauenheilkräuter. Frau Mießlinger ist selbst schon über 30 Jahre Biobäuerin, hat diverse Schulungen und Kurse im Bereich Kräuter und Heilpflanzen absolviert und wendet Ihr Wissen über die heimischen Heilkräuter auch regelmäßig zur Eigenbehandlung an. Im Vordergrund des Vortrags standen speziell Frauenheilkräuter für die Bereiche Pubertät, Schwangerschaft und Wechseljahre. Die Überzeugung der Referentin ist, dass alles was man braucht im Umkreis vom eigenen Garten wächst. Denn was hier in der Heimat wächst, passt auch zu heimischen Menschen. Als Anschauungsobjekte wurden daher auch heimische Pflanzen aus dem eigenen Garten verwendet. So erfuhren die Frauen einiges über die Wirkungen von Gänseblümchen (wundheilend), Gänsefingerkraut (krampflösend), Hirtentäscherl (blutstillend), Brennessel (eisenreich und blutreinigend), Gundelrebe (entgiftend), sinkender Storchschnabel (empfängnisfördernd), Frauenmantel (hormonhaushaltsausgleichen), Hirtentascherl (blutstillend), Schafgabe (Wundkraut, gut für Darm und Kopfschmerzen), Hopfendolden (beruhigend), Rotklee (Steigerung des Wohlbefinden), Salbei (schweißhämmend) und Melisse (antiviral).  Auch zur Anwendung der einzelnen Kräuter gab Frau Mießlinger Tipps. Man kann alle Kräuter bei Bedarf essen oder als Tee zubereiten. Sie selbst bevorzugt die Anwendung als Urtinktur. Eine Tinktur wird hergestellt, indem man die Pflanzen in Alkohol einlegt. Bei der Urtinktur werden die Pflanzen vorher noch gemörsert. Außerdem erntet Sie die Kräuter nach den Mondphasen. Allerdings betonte Sie auch, dass die Kräuterheilkunde die Schulmedizin nicht ersetzt, sondern ergänzend dazu und in Absprache mit dem Arzt eingesetzt werden soll. Eine Garantie für die Anwendung und den Erfolg der Kräuterkuren kann Sie nicht geben, da jeder Mensch auch anders reagiert.

Vorsitzende Nießen bedankte sich für den sehr anschaulichen Vortrag mit einem Geschenkkorb bei der Referentin, bevor der Abend mit einem Eisbecher und einem kleinen Geschenk für alle anwesenden Mitglieder zu Ende ging.

 

November 2018

Elisabethfeier

Nach dem festlichen Gottesdienst zu Ehren der Heiligen Elisabeth konnte Vorsitzende Elisabeth Nießen die Mitglieder im Landgasthof Pichlmeier begrüßen. Bei dieser Gelegenheit wurden die Neumitglieder Karolina Mießlinger, Ramona Locher und Ramona Schwabl mit einer Rose in den Frauenbund aufgenommen. Der Verein hat somit derzeit 116 Mitglieder und Nießen bedankte sich bei den anwesenden Frauen, die durch den Besuch der Veranstaltungen zum Erhalt des Frauenbundes beitragen. Im Anschluß wurde ein Film gezeigt, der im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms mit Kindern aus der Gemeinde gedreht wurde. Die Kinder hatten dabei kein festes Drehbuch und keine festgelegten Texte und trotzdem kann das Ergebnis sich sehen lassen und man sieht dem Film an, dass die Kinder viel Spaß beim Dreh hatten.

Bild: Pfarrer Michael Birner, Neumitglied Ramona Locher, Vorsitzende Elisabeth Nießen, Neumitglied Karolina Mießlinger

September 2018

Kürzlich organisierte der Frauenbund einen Vortag des Verbraucherservice Bayern im Pfarrheim zum Thema „Regionale Lebensmittel unter der Lupe“. Erfreulicherweise folgten viele interessierte der Einladung. Gleich zu Beginn der Veranstaltung wurde festgestellt, dass unsere heimischen Lebensmittel sehr wohl mit den exotischen Superfoods mithalten können. Die derzeit im Trend liegenden Chiasamen können z.B. durch den heimischen Leinsamen ersetzt werden. Positiver Nebeneffekt hierbei ist, dass dieser billiger ist, keine langen Transportweg hat und in Deutschland unter hohen Qualitätskontrollen produziert wird. Dies sind auch die wichtigsten Gründe für den Einkauf von regionalen Lebensmitteln. Nebenbei wird auch noch die heimische Wirtschaft gefördert.

In Bayern werden immerhin 14% der Umsätze aus der Landwirtschaft produziert. Die meisten Nahrungsmittel wie Fleisch, Milch, Getreide und Kartoffeln werden in Bayern auch in ausreichender Zahl produziert, so dass der Versorgungsgrad ausgeglichen ist. Obst, Gemüse und Eier müssen jedoch zusätzlich importiert werden. Beim Käse wird eine Überversorgung produziert, so dass ein Export nötig ist. Erwähnenswert hierbei ist, dass trotz des Käseexports auch noch sehr viel Käse aus anderen Ländern importiert wird, da die Nachfrage nach Spezialitäten aus anderen Ländern ungebrochen hoch ist.

Da der Begriff „regional“ nicht gesetzlich definiert ist versteht jeder etwas anderes darunter. Für manchen bedeutet regional, dass das Produkt aus dem Landkreis, aus Niederbayern, oder ggf. zumindestens noch aus Bayern stammt. Tatsächlich kann regional alles bedeuten, dass kleiner als Deutschland ist. Deswegen ist die genaue und kritische Betrachtung der Produkte beim Einkaufen sehr wichtig. Leider ist bei manchen Produkten wie Milch und Wurst immer noch nicht die genaue Herkunft des Lebensmittel ersichtlich. Bei Fleisch, Eiern, Obst und Gemüse ist dies besser ersichtlich. Bei dieser Gelegenheit wurden verschiedene Qualitäts- und Biosiegel unter die Lupe genommen. Der beste Weg ist natürlich immer noch der Einkauf bei ansässigen Metzgereien, Bäckereien und Wochenmärkten, sowie im Regiosortiment der Supermärkte.

Vorsitzende Elisabeth Nießen dankte zum Abschluß der Veranstaltung Dipl. Ökotrophologin Silke Gulder mit einem garantiert regionalem Sonnenblumenstrauß für Ihren interessanten Vortrag.

Februar 2018

Jahreshauptversammlung 2018

Kürzlich fand im Landgasthof Pichlmeier die Jahreshauptversammlung des KDFB statt, zu der Vorsitzende Elisabeth Nießen die Mitglieder und Gemeindereferent Michael Hirsch begrüßte. Nach dem umfassenden Tätigkeitsbericht und dem positiven Kassenbericht konnte die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden. Die neue Zweigvereinssatzung wurde ebenso einstimmig angenommen.

Anschließend wurde Anna Hobmeier für Ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Verein mit einer Urkunde und einer Rose geehrt. Da der Weltgebetstag mit dem Thema „Surinam – Gottes Schöpfung ist sehr gut“ heuer in Schmatzhausen stattfindet gab Vorsitzende Elisabeth Nießen einen kurzen Einblick über das kleine Land Surinam an der Nord-Ost-Küste von Südamerika.

Nach dem gemeinsamen Essen wurde der Abend mit einer unterhaltsamen Runde Bingo beendet. Außerdem will der Frauenbund einen Spiele- und Gesellschaftsabend im Pfarrheim einführen. Dieser soll jeden letzten Mittwoch im Monat ab 18.00 Uhr im Pfarrheim stattfinden. Die ersten Spieleabende finden am 28.3. und 25.4. im Pfarrheim statt. Zu allen Veranstaltungen sind alle Mitglieder und interessierten Frauen herzlich eingeladen.

 

Vorsitzende Elisabeth Nießen (rechts) mit der geehrten Anna Hobmeier und Gemeindereferent M. Hirsch