Blue Flower

Mai 2019

Muttertagsfeier mit Kräutervortrag

Die Muttertagsfeier wurde eingeleitet mit einer Marienkirche zum Thema Muttertag, von Pfarrer Birner und dem Kirchenchor Schmatzhausen feierlich gestaltet. Im Anschluß daran begrüßte die Vorsitzende Elisabeth Nießen die Mitglieder im Landgasthof Pichlmeier zur Muttertagsfeier. Frau Silvia Mießlinger aus Osterwind informierte in einem sehr interessanten Vortrag über Frauenheilkräuter. Frau Mießlinger ist selbst schon über 30 Jahre Biobäuerin, hat diverse Schulungen und Kurse im Bereich Kräuter und Heilpflanzen absolviert und wendet Ihr Wissen über die heimischen Heilkräuter auch regelmäßig zur Eigenbehandlung an. Im Vordergrund des Vortrags standen speziell Frauenheilkräuter für die Bereiche Pubertät, Schwangerschaft und Wechseljahre. Die Überzeugung der Referentin ist, dass alles was man braucht im Umkreis vom eigenen Garten wächst. Denn was hier in der Heimat wächst, passt auch zu heimischen Menschen. Als Anschauungsobjekte wurden daher auch heimische Pflanzen aus dem eigenen Garten verwendet. So erfuhren die Frauen einiges über die Wirkungen von Gänseblümchen (wundheilend), Gänsefingerkraut (krampflösend), Hirtentäscherl (blutstillend), Brennessel (eisenreich und blutreinigend), Gundelrebe (entgiftend), sinkender Storchschnabel (empfängnisfördernd), Frauenmantel (hormonhaushaltsausgleichen), Hirtentascherl (blutstillend), Schafgabe (Wundkraut, gut für Darm und Kopfschmerzen), Hopfendolden (beruhigend), Rotklee (Steigerung des Wohlbefinden), Salbei (schweißhämmend) und Melisse (antiviral).  Auch zur Anwendung der einzelnen Kräuter gab Frau Mießlinger Tipps. Man kann alle Kräuter bei Bedarf essen oder als Tee zubereiten. Sie selbst bevorzugt die Anwendung als Urtinktur. Eine Tinktur wird hergestellt, indem man die Pflanzen in Alkohol einlegt. Bei der Urtinktur werden die Pflanzen vorher noch gemörsert. Außerdem erntet Sie die Kräuter nach den Mondphasen. Allerdings betonte Sie auch, dass die Kräuterheilkunde die Schulmedizin nicht ersetzt, sondern ergänzend dazu und in Absprache mit dem Arzt eingesetzt werden soll. Eine Garantie für die Anwendung und den Erfolg der Kräuterkuren kann Sie nicht geben, da jeder Mensch auch anders reagiert.

Vorsitzende Nießen bedankte sich für den sehr anschaulichen Vortrag mit einem Geschenkkorb bei der Referentin, bevor der Abend mit einem Eisbecher und einem kleinen Geschenk für alle anwesenden Mitglieder zu Ende ging.

 

November 2018

Elisabethfeier

Nach dem festlichen Gottesdienst zu Ehren der Heiligen Elisabeth konnte Vorsitzende Elisabeth Nießen die Mitglieder im Landgasthof Pichlmeier begrüßen. Bei dieser Gelegenheit wurden die Neumitglieder Karolina Mießlinger, Ramona Locher und Ramona Schwabl mit einer Rose in den Frauenbund aufgenommen. Der Verein hat somit derzeit 116 Mitglieder und Nießen bedankte sich bei den anwesenden Frauen, die durch den Besuch der Veranstaltungen zum Erhalt des Frauenbundes beitragen. Im Anschluß wurde ein Film gezeigt, der im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms mit Kindern aus der Gemeinde gedreht wurde. Die Kinder hatten dabei kein festes Drehbuch und keine festgelegten Texte und trotzdem kann das Ergebnis sich sehen lassen und man sieht dem Film an, dass die Kinder viel Spaß beim Dreh hatten.

Bild: Pfarrer Michael Birner, Neumitglied Ramona Locher, Vorsitzende Elisabeth Nießen, Neumitglied Karolina Mießlinger

September 2018

Kürzlich organisierte der Frauenbund einen Vortag des Verbraucherservice Bayern im Pfarrheim zum Thema „Regionale Lebensmittel unter der Lupe“. Erfreulicherweise folgten viele interessierte der Einladung. Gleich zu Beginn der Veranstaltung wurde festgestellt, dass unsere heimischen Lebensmittel sehr wohl mit den exotischen Superfoods mithalten können. Die derzeit im Trend liegenden Chiasamen können z.B. durch den heimischen Leinsamen ersetzt werden. Positiver Nebeneffekt hierbei ist, dass dieser billiger ist, keine langen Transportweg hat und in Deutschland unter hohen Qualitätskontrollen produziert wird. Dies sind auch die wichtigsten Gründe für den Einkauf von regionalen Lebensmitteln. Nebenbei wird auch noch die heimische Wirtschaft gefördert.

In Bayern werden immerhin 14% der Umsätze aus der Landwirtschaft produziert. Die meisten Nahrungsmittel wie Fleisch, Milch, Getreide und Kartoffeln werden in Bayern auch in ausreichender Zahl produziert, so dass der Versorgungsgrad ausgeglichen ist. Obst, Gemüse und Eier müssen jedoch zusätzlich importiert werden. Beim Käse wird eine Überversorgung produziert, so dass ein Export nötig ist. Erwähnenswert hierbei ist, dass trotz des Käseexports auch noch sehr viel Käse aus anderen Ländern importiert wird, da die Nachfrage nach Spezialitäten aus anderen Ländern ungebrochen hoch ist.

Da der Begriff „regional“ nicht gesetzlich definiert ist versteht jeder etwas anderes darunter. Für manchen bedeutet regional, dass das Produkt aus dem Landkreis, aus Niederbayern, oder ggf. zumindestens noch aus Bayern stammt. Tatsächlich kann regional alles bedeuten, dass kleiner als Deutschland ist. Deswegen ist die genaue und kritische Betrachtung der Produkte beim Einkaufen sehr wichtig. Leider ist bei manchen Produkten wie Milch und Wurst immer noch nicht die genaue Herkunft des Lebensmittel ersichtlich. Bei Fleisch, Eiern, Obst und Gemüse ist dies besser ersichtlich. Bei dieser Gelegenheit wurden verschiedene Qualitäts- und Biosiegel unter die Lupe genommen. Der beste Weg ist natürlich immer noch der Einkauf bei ansässigen Metzgereien, Bäckereien und Wochenmärkten, sowie im Regiosortiment der Supermärkte.

Vorsitzende Elisabeth Nießen dankte zum Abschluß der Veranstaltung Dipl. Ökotrophologin Silke Gulder mit einem garantiert regionalem Sonnenblumenstrauß für Ihren interessanten Vortrag.

Februar 2018

Jahreshauptversammlung 2018

Kürzlich fand im Landgasthof Pichlmeier die Jahreshauptversammlung des KDFB statt, zu der Vorsitzende Elisabeth Nießen die Mitglieder und Gemeindereferent Michael Hirsch begrüßte. Nach dem umfassenden Tätigkeitsbericht und dem positiven Kassenbericht konnte die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden. Die neue Zweigvereinssatzung wurde ebenso einstimmig angenommen.

Anschließend wurde Anna Hobmeier für Ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Verein mit einer Urkunde und einer Rose geehrt. Da der Weltgebetstag mit dem Thema „Surinam – Gottes Schöpfung ist sehr gut“ heuer in Schmatzhausen stattfindet gab Vorsitzende Elisabeth Nießen einen kurzen Einblick über das kleine Land Surinam an der Nord-Ost-Küste von Südamerika.

Nach dem gemeinsamen Essen wurde der Abend mit einer unterhaltsamen Runde Bingo beendet. Außerdem will der Frauenbund einen Spiele- und Gesellschaftsabend im Pfarrheim einführen. Dieser soll jeden letzten Mittwoch im Monat ab 18.00 Uhr im Pfarrheim stattfinden. Die ersten Spieleabende finden am 28.3. und 25.4. im Pfarrheim statt. Zu allen Veranstaltungen sind alle Mitglieder und interessierten Frauen herzlich eingeladen.

 

Vorsitzende Elisabeth Nießen (rechts) mit der geehrten Anna Hobmeier und Gemeindereferent M. Hirsch

Mai 2017

Muttertagsfeier mit Bingo

Nach einer Maiandacht, gestaltet von Karin Blendl und dem Kirchenchor, fand die diesjährige Muttertagsfeier im Landgasthof Pichlmeier statt. Zu Beginn wurden den kürzlich aus der Vorstandschef ausgeschiedenen Mitgliedern Karin Blendl, Angelika Ettenhuber, Christa Langer und Petra Lehner für ihre langjährige Vorstandstätigkeit mit einer Orchidee gedankt.

Zur Unterhaltung wurde ein lustiges Bingo-Spiel organisiert, bevor der Abend mit einem Eisbecher für alle Mitglieder zu Ende ging.

 

November 2016

Von Indien nach Hohenthann

Nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche Schmatzhausen, der vom Kirchenchor feierlich umrahmt wurde, traf man sich zur Elisabethfeier des Frauenbundes im Landgasthof Pichlmeier. Vorsitzende Elisabeth Nießen begrüßte Herrn Pfarrer Michael Birner, Herrn Pater Michael Selvans, Gemeindereferent Herrn Michael Hirsch und die anwesenden Frauen.

Mit Martina Knapp konnte der Frauenbund an diesem Abend ein neues Mitglied mit einer Rose begrüßen. Nach kurzer Bekanntgabe der anstehenden Termine bat Elisabeth Nießen Herrn Pater Michael Selvans sich und sein Heimatland kurz vorzustellen.

In Indien gibt es 122 Sprachen, aber nur 22 davon sind offiziell anerkannt, dazu kommen noch zahlreiche Dialekte. Die Kinderarbeit ist in diesem Land noch sehr verbreitet. Durch ihre Fingerfertigkeit sind sie in Teppichfabriken sehr begehrt. Kinder arbeiten in Restaurants, auf dem Bau und auch in der Landwirtschaft, meist 14 Stunden am Tag. Als Ansporn, ihre Kinder zur Schule zu schicken, wurde in staatlichen Schulen ein kostenloses Mittagessen eingeführt. 2,3 % der indischen Bevölkerung sind Christen, die Hautreligion ist mit 80% der Hinduismus. Pater Michael Selvans wurde 1977 in Südindien geboren. Nach der zwölften Klasse trat er 1994 ins Priesterseminar ein. Bis er 2007 die Priesterweihe empfing, erarbeitete er sich zwei Bachelor-Titel in Englisch-Literatur und in Theologie und außerdem einen Master-Titel in Philosophie und Psychologie. Als indischer Missionar gehört er zum Orden „Missionare des Hl. Franz von Sales“. Nachdem Pater Michael Selvans als Kaplan ein Jahr lang in einer Pfarrei diente, unterrichtete vier Jahre Philosophie im Priesterseminar in seinem Heimatland. Anschließend lernte er ein Jahr lang Deutsch und kam 2013 als Pfarrvikar nach Mintraching. Seit September 2016 betreut er als Pfarrvikar die Pfarreien Neufahrn, Asenkofen, Hebramsdorf, Hofendorf und ist als gottesdienstliche Mithilfe in Hohenthann, Andermannsdorf und Schmatzhausen tätig. Im Anschluss an diesem sehr interessanten Vortrag bedankte sich Elisabeth Nießen mit einem Geschenk aus bayerischen Schmankerln und man ließ den Abend in gemütlicher Runde ausklingen.

von links: Martina Knapp, Elisabeth Nießen, Pater Michael Selvans, Pfarrer Michael Birner

August 2016

Weißwurstessen für den guten Zweck

Katholischer Frauenbund Schmatzhausen unterstützt Palliativstation am Krankenhaus Landshut-Achdorf

Eine Spende über eintausend Euro übergaben die Damen des Katholischen Frauenbundes Schmatzhausen an den Oberarzt der Palliativstation am Krankenhaus Landshut-Achdorf, Wolfgang Sandtner. Das Geld kam bei einem Weißwurstessen zugunsten eines guten Zwecks zusammen, das im Juni im Brückenstadl in Schmatzhausen bereits zum achten Mal veranstaltet wurde. Traditionell wird das eingegangene Geld vom katholischen Frauenbund Schmatzhausen gespendet, in diesem Jahr bewusst für den Förderverein für die Palliativmedizin in Landshut e.V. und damit zugunsten der Palliativstation am Krankenhaus Landshut-Achdorf. „Die Palliativstation ist immer auf Spenden angewiesen. Eine schwere Krankheit kann jeden von uns treffen – daher unterstützen wir die Station wirkllich gerne“, sagte Christa Langer vom Katholischen Frauenbund Schmatzhausen.

Oberarzt Wolfgang Sandtner (vorne, sitzend) und Matthias Sagmeister, Facharzt an der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin (li) nahmen die Spende des katholischen Frauenbundes Schmatzhausen entgegen Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

Auf der Palliativstation am Krankenhaus Landshut-Achdorf können durch Spendenmittel über die Kassenleistung hinausgehende Musik- oder Atemtherapien, kleinere Wünsche unterstützungsbedürftiger Patienten nach bestimmten Liebllingsspeisen oder einem Friseurbesuch und vor allem die Brückenpflege finanziert werden. Die Brückenpflege ist für Patienten kostenfrei und bildet die Brücke zwischen der Palliativstation und dem Zuhause. Den schwerstkranken Patienten ermöglicht die Brückenpflege das Leben zuhause trotz schwerer Krankheit - das bedeutet ein großes Stück mehr Lebensqualität und –freude.

Oberarzt Wolfgang Sandtner (mitte) und Matthias Sagmeister, Facharzt an der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin (li) nahmen die Spende des Katholischen Frauenbundes Schmatzhausen entgegen Bildquelle: LAKUMED Kliniken